MARKET ACCESS SUPPORT
Innovationen in der Medizintechnik und Pharmazie und neue Behandlungsmethoden benötigen eine adäquate Abbildung in den Tarifstrukturen. In der Schweizer Tariflandschaft entscheiden präzise Daten und eine gute WZW-Argumentation über den wirtschaftlichen Erfolg.
Da das Antragsrecht exklusiv bei den Tarifpartnern und Verbänden liegt, unterstütze ich Sie als strategische Schnittstelle zwischen klinischer Anwendung betriebswirtschaftlicher Evidenz und regulatorischem Antragsverfahren. Mein Fokus liegt bei der Unterstützung der Antragsstellung, der Koordination zwischen Ihnen und den antragsberechtigten Tarifpartnern.
Industrie
Erfolgreiche Anträge setzen voraus, dass die Kriterien Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit datenbasiert belegt sind. Ich unterstütze Sie dabei, die wirtschaftlichen Hürden für Ihre Innovationen zu senken:
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Analyse der aktuellen Tarifstrukturen zur Identifikation bestehender Abbildungslücken
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Erarbeitung der Argumentation für die Kriterien Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit, um die Notwendigkeit der Vergütung aufzuzeigen
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Bewertung der Auswirkungen Ihrer Innovation auf den Case Mix Index (CMI) oder die Taxpunkt-Erlöse der Kliniken.
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Ermittlung der Fallzahlen für neue Leistungen über alle Tarifsysteme hinweg (DRG, RCG, PCG, TARDOC).
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Erarbeitung von Empfehlungen, um eine einheitliche Kodierung zu fördern. Dies schafft die notwendige Datenkonsistenz für belastbare WZW-Nachweise und weiteren Kosten-Analysen und erleichtert künftige Tarifanpassungen durch vergleichbare Fallzahlen.
Prozesssteuerung & Stakeholder-Management
Das Antragswesen folgt jährlichen Zyklen des Bundesamtes für Statistik (BfS) und der Tariforganisationen (SwissDRG, OAAT). Zudem erfordert eine erfolgreiche Tarifweiterentwicklung die Zusammenarbeit von Industrie, Fachgesellschaften und Verbänden.
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Überwachung der Einreichungsfristen bei SwissDRG, OAAT und beim Bundesamt für Statistik (BfS)
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Strukturierte Rückwärtsplanung von der Einreichung über die Datenvalidierung bis zur initialen Analyse in Pilotzentren.
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Vorbereitung der Unterlagen nach den entsprechenden Standards vom BfS (Bundesamt für Statistik), der SwissDRG AG und der OAAT (Organisation ambulante Arzttarife)
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Zusammenführung von Herstellern und führenden Kliniken zur Erstellung koordinierter Anträge mit breiter Datenbasis.
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Entwicklung von Plan-B-Szenarien bei vorläufiger Ablehnung (z. B. Pilotstudien-Design für den nächsten Zyklus) und Management von Einspracheverfahren.
Antragsverfahren SwissDRG
Die wirtschaftliche Abbildung komplexer stationärer Leistungen erfordert eine präzise Anpassung der Fallgruppen-Zuordnungen, Bewertungsrelationen und Zusatzentgelte innerhalb des Tarif-Systems.
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Analyse der Korrelation zwischen klinischem Aufwand (z.B. PCCL, T-PSL) und den erzielten Erlösen zur Justierung der Fallpauschalen.
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Aufbereitung von Daten für Anträge auf neue Zusatzentgelte bei hochpreisigen Innovationen.
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Sicherstellung der automatisierten Erfassung von Implantaten und teuren Medikamenten zur Evidenzgenerierung für Sachkosten-Anträge.
CHOP-Antragswesen
Innovative Verfahren sind oft nicht im Prozeduren-Katalog abgebildet. Deshalb ist die Aufnahme neuer Prozeduren in den CHOP-Katalog notwendig, um eine spezifische Kodierung zu gewährleisten und eine sachgerechte Vergütung zu erlangen:
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Formulierung von Anträgen zur Neuschaffung oder Differenzierung von CHOP-Kodes für innovative Verfahren, Implantate oder Komplexbehandlungen (z. B. für komplexe Implantate oder neue Therapieformen).
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Definition der notwendigen dokumentarischen Voraussetzungen, damit Spitäler Ihre Leistung korrekt erfassen können.
Antragsverfahren OAAT
(TARDOC / ambulante Pauschalen)
Innovative Verfahren sind oft nicht im Tarif abgebildet. Deshalb ist die Aufnahme neuer Prozeduren in den LKAAT-Katalog notwendig, um eine sachgerechte Vergütung zu erlangen:
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Optimierung der Trigger-Logik zur klaren Trennung zwischen Einzelleistungen und Pauschalvergütungen (OAAT).
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Fachgerechte Formulierung von Anträgen zur Neuschaffung oder Differenzierung von LKAAT-Positionen für innovative Verfahren, Implantate oder Komplexbehandlungen (z. B. für komplexe Implantate oder neue Therapieformen).
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Definition der notwendigen dokumentarischen Voraussetzungen, damit Spitäler Ihre Leistung korrekt erfassen können.