STRATEGISCHE POSITIONIERUNG

Unterstützung für die
strategische Positionierung

Die Anforderungen an die Planung und strategische Positionierung von Leistungserbringern sind komplex und erfordern fundiertes Know-how in unterschiedlichen Bereichen. Dies betrifft die hochspezialisierte Medizin (IVHSM), kantonale Verfahren zur Vergabe von Leistungsaufträgen, die Entwicklung spezialisierter Zentren (wie Osteoporose-, Endometriose- oder interdisziplinäre Schlafzentren) sowie den Trend zur Ambulantisierung. Art & Healthcare Solutions bietet gezielte Unterstützung in diesen einzelnen Handlungsfeldern

IVHSM-Strategie & Governance

Die hochspezialisierte Medizin unterliegt einer strengen interkantonalen Planung.
Der Erhalt eines HSM-Leistungsauftrages hängt von der Einhaltung komplexer Kriterien und der Sicherung von Patientenströmen ab.

  • Überprüfung der strukturellen und personellen Mindestanforderungen (z. B. 24/7-Verfügbarkeit) sowie Audit der Mindestfallzahlen zur Vermeidung eines Auftragsentzugs

  • Fachliche Begleitung und Erstellung der Dossiers für die interkantonalen Zuteilungsverfahren

  • Aufbau von Kooperationen mit Grundversorgern und anderen Spitälern, um die notwendigen Zuweiserströme für komplexe Leistungen zu sichern.

  • Bewertung der hohen Vorhaltekosten gegenüber den DRG-Erlösen und Erarbeitung ethischer sowie ökonomischer Argumente für den Erhalt der Spitzenmedizin.

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Kantonale Spitalplanung & Grundversorgung

Die Kantone gehen vermehrt zu Ausschreibungsverfahren über.
Die «Bewerbung» um den grundversorgenden Leistungsauftrag erfordert präzise Bedarfsnachweise und strategische Kooperationen.

  • Überwachung der kantonalen Vernehmlassungsverfahren, Publikationstermine und formalen Anforderungen

  • Erstellung datenbasierter Dossiers zur regionalen Versorgungsrelevanz (Inzidenzraten, Demografie, Patientenströme)

  • Benchmarking gegenüber anderen Anbietern und Identifikation von Synergien zur Vermeidung von Doppelungen

  • Analyse des Verlagerungspotenzials stationärer Leistungen (AvS) und Simulation der tariflichen Auswirkungen zur Sicherung der Erlöse im Wandel

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Entwicklung Spezialisierter Zentren

Neben der klassischen Spitallistenplanung gewinnt die Etablierung von organ- oder krankheitsspezifischen Zentren an Bedeutung (z. B. Osteoporose, Endometriose, Schlafmedizin, Onkologie, interventionelle Psychiatrie).

  • Identifikation regionaler Versorgungslücken für spezifische Indikationen und Prüfung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines entsprechenden Zentrums

  • Definition des Leistungsportfolios, der benötigten Infrastruktur und der interdisziplinären Besetzung

  • Strategie zur Einbindung des Zentrums in das regionale Zuweisernetzwerk und Abgrenzung gegenüber Wettbewerbern.

  • Begleitung von der Idee bis zur operativen Aufnahme des Betriebs und der entsprechenden Zertifizierungen.

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Querschnittliche Kompetenzen

Diese Leistungen integrieren wir bedarfsgerecht in die verschiedenen Bereiche:

  • Effizienz-Benchmarks, Fallkostenanalysen und Simulationen von Tarifentscheiden zur Sicherung der finanziellen Stabilität.

  • Erarbeitung von Argumentationen für den Erhalt medizinisch notwendiger, aber ökonomisch defizitärer Bereiche (z. B. Palliativ Care, Geburtshilfe) gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

  • Sicherstellung der korrekten Abbildung von Leistungen auf die kantonalen SPLG-Gruppen (Akutsomatik, Psychiatrie, Rehabilitation) für ein valides Reporting.

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