Vom aktiven Dialog zum visuellen Widerstand: Wenn der Körper zur Rebellion wird…
East – Wind, 2025, from the series Tears for the Future © Yumna Al-Arashi, collection Huis Marseille
Sonntag - Kulturtag: Kaum ist das neue ambulante Tarifsystem eingeführt, fordert die Zukunft bereits volle Aufmerksamkeit. Nur noch bis Ende April bleibt Zeit, aktiv Einfluss auf die Version 2028 zu nehmen. Gleichzeitig blicken alle gespannt auf den Bundesrat: Werden die Anpassungen für 2027 – TARDOC 1.5 und die ambulanten Pauschalen 1.2 – genehmigt?
Wer die Tarifwelt des Gesundheitswesens kennt, ist diese Dynamik aus dem stationären Bereich gewohnt. Nun gilt es, sich auch im ambulanten Setting auf die stetige Veränderung einzustellen. Mehr noch: Es gilt, sich nicht nur anzupassen, sondern sich aktiv am Dialog zu beteiligen.
Diese Art von Dialog führt mich zum heutigen Kulturtipp, der sich um Rebellion und eigene Rechte dreht: Die Ausstellung Body as Resistance von Yumna Al-Arashi.
Yumna Al-Arashi nutzt ihren Körper zum Widerstand – zur visuellen Rebellion. In der In der zeitgenössischen Fotografie gibt es Stimmen, die weit über das blosse Abbilden hinausgehen und bestehende Machtstrukturen aktiv dekonstruieren. Eine dieser prägnanten Stimmen gehört der jemenitisch-ägyptisch-amerikanischen Künstlerin Yumna Al-Arashi. Ihr Werk versteht sich als ein vielschichtiges Manifest, das sich gegen die weltweite Unterdrückung und Stereotypisierung von Frauen auflehnt. Dabei navigiert Al-Arashi in ihren Arbeiten sicher zwischen verschiedenen emotionalen und ästhetischen Registern, die von provokativer Verspieltheit über tiefe Poesie bis hin zu trotzigem Zorn reichen. Ihr Fokus liegt insbesondere auf der Darstellung der arabischen Welt sowie der Aufarbeitung kolonialer Erbschaften, die unser heutiges Denken noch immer unbewusst prägen.
Dieser Gedanke der aktiven Mitgestaltung und des Widerstands gegen starre Strukturen führt direkt zu meinem heutigen Kulturtipp. In der Ausstellung "Body as Resistance" von Yumna Al-Arashi dreht sich alles um Rebellion und das Einfordern eigener Rechte.
Al-Arashi nutzt ihren Körper als Medium einer visuellen Rebellion. In der zeitgenössischen Fotografie gibt es Stimmen, die weit über das blosse Abbilden hinausgehen und bestehende Machtstrukturen dekonstruieren. Die jemenitisch-ägyptisch-amerikanische Künstlerin ist eine dieser prägnanten Stimmen. Ihr Werk ist ein vielschichtiges Manifest gegen Unterdrückung und Stereotypisierung. Dabei navigiert sie sicher zwischen provokativer Verspieltheit, tiefer Poesie und trotzigem Zorn. Ihr Fokus liegt insbesondere auf der Darstellung der arabischen Welt und der Aufarbeitung kolonialer Erbschaften, die unser Denken bis heute unbewusst prägen.
Die Ausstellung ist bis zum 21. Juni 2026 im Huis Marseille in Amsterdam zu sehen – ein inspirierendes Ziel für alle, die Widerstand nicht nur als politische Notwendigkeit, sondern auch als ästhetische Kraft verstehen.