Ein Plädoyer für innovative Diagnostik und neue Narrative…

Untitled III, Bolol, part IV © Eva Diallo

Sonntag – Kulturtag: Wir wissen es alle und viele reden darüber: Heute ist der Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Aber wo stehen wir wirklich? Ein Blick auf die Gesundheitsversorgung zeigt, dass Gleichberechtigung oft im Detail der Grundversorgung entschieden wird.

Vor einem Monat wurde die Kampagne BreastForward lanciert, die das Ziel hat, den Zugang zu moderner, schonender Brustkrebsdiagnostik für alle Frauen in der Schweiz zu erhalten. Die Kampagne fordert die zuständigen Tarifpartner auf, die neuen Pauschalen für die Vakuumbiopsie (C09.50A & C09.50B) auf Basis korrekter Daten neu zu berechnen, damit dieses Verfahren weiterhin im Rahmen der Grundversorgung angeboten werden kann.

Es ist ein ungewöhnlicher Weg, aber manchmal muss man Spezielles tun, um das Ziel zu erreichen. Hier geht's zur Petition: https://c.org/jXGsCWsWfv‍ ‍

Das gehen von ungewöhnlichen Wegen führt mich zum heutigen Kulturtipp – Bolol von Eva Diallo.

Bolol bedeutet in der Sprache Fula "Strasse" oder "Reise". Eva Diallo entwickelt darin eine visuelle Sprache, die dokumentarisch und poetisch zugleich ist. Sie hinterfragt die gängigen Narrative über Migration und macht das Unsichtbare sichtbar: Nicht nur die Ankunft in Europa zählt, sondern die unendliche Weite, die Pausen und die Brüche einer Reise von Senegal über Mali und Libyen bis nach Italien. Während die Medien oft nur das Ende der Flucht zeigen, konzentriert sich Diallo auf das "Dazwischen".

Die Ausstellung Bolol von Eva Diallo kann bis zum 26. April 2026 im Photoforum Pasquart in Biel besucht werden.

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Vom starren Tarif zum weiten Horizont…

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Ein poetisches Plädoyer für unsere Erde…