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Im Dialog mit dem Archiv von Gaza…
Sonntag – Kulturtag: Zurzeit wird viel über die Taxpunktobergrenze (AL-Höchstgrenze) im TARDOC diskutiert – eine Grenze, die von den Tarifpartnern ausgehandelt worden ist. Rücktrittsforderungen werden laut, die Frage nach Compliance wird gestellt, und es wurde eine neue Interessengemeinschaft gegründet. Vermutlich habe ich in dieser ganzen Auseinandersetzung nicht alles mitbekommen.
Sichtbarkeit und der Duft des Schweigens…
Sonntag – Kulturtag: Für die Vorbereitung einer neuen Veranstaltungsreihe zu den Tarifen 2027 habe ich eine neue Basis-DRG entdeckt, die endlich die komplexen Aufwände der operativen Endometriose-Therapie abbildet. Wenn ich mich richtig erinnere, hat man bereits vor 10 Jahren einen Antrag auf bessere Abbildbarkeit im Tarif gestellt…
Zwischen Tarif-Updates und verschwindenden Bildern…
Sonntag – Kulturtag: Wenn man sich plötzlich mit neuen Dingen auseinandersetzen muss, dann kann es sehr komplex werden. Diese Woche hatte ich gleich mehrere Dinge: Eine neue Veranstaltungsreihe zu Tarif-Updates im ambulanten und stationären Bereich, deren Homepage seit dieser Woche online ist, und die Auseinandersetzung mit einem scheinbaren Expertenbericht, d. h. zu einer Immobilienschätzung…
Tariflimit und das Echo des Alltäglichen…
Sonntag – Kulturtag: Die Taxpunktobergrenze (AL-Höchstgrenze) im TARDOC für die Tarifversion 2027 wirft in der Schweizer Ärzteschaft massive Wellen. Die Kritik an diesem «Globalbudget durch die Hintertür» warnt davor, dass nach Erreichen des täglichen Maximums Praxen geschlossen werden müssen. Das Taxpunktelimit ist integraler Bestandteil der neuen Tarifversion, die ab 2027 anzuwenden ist. Da sich die Tarifpartner bereits auf 1157 Taxpunkte geeinigt haben, bleibt abzuwarten, wie der für die Genehmigung zuständige Bundesrat diese Limite letztlich festsetzt.
Verschachtelte Tarife, verschwimmende Grenzen…
Sonntag – Kulturtag: In den letzten Tagen habe ich die neuen Tarifversionen für den ambulanten und stationären Bereich etwas vertiefter angesehen. Im stationären akutsomatischen Bereich wissen wir, dass es jährlich Änderungen gibt und wir überlegen müssen, wie wir diese an die Kliniken weitergeben. Unser Ziel ist es eigentlich, dass gute Medizin geleistet und dokumentiert wird, ohne dass sich die Behandlung nach dem Tarif richtet. Zum Teil klappt das gut…
Perspektivwechsel: Von Tarifen und Farben…
Sonntag – Kulturtag: In den letzten Tagen ist die neue Tarifversion für den ambulanten Bereich und die Katalogversion 2024 / 2027 für den stationären Bereich publiziert worden. Beides Versionen sind noch nicht vom Bundesrat genehmigt worden und doch werden bereits Diskussionen darüber geführt, dass die Tarife die Realität nicht abbilden…
Allein in Genua mit Blick nach Sardinien…
Sonntag – Kulturtag: Meine Routine wurde unterbrochen, weil ich endlich etwas gemacht habe, was ich schon lange tun wollte. Dafür bin ich meiner Idee ein Stück näher gekommen. Es liegt nicht daran, dass ich letzte Woche in Genua war; es ist viel mehr der Umstand, dass ich alleine dort war und auf mich selbst gestellt. Für viele ist es vermutlich nichts Aussergewöhnliches, alleine zu reisen – für mich war es eine Herausforderung…
Poetik des Vergehens…
Sonntag – Kulturtag: Die Bedeutung präziser Dokumentation im medizinischen Alltag spiegelt sich direkt in Taxpunkten und Case Mix wider. Es genügt nicht, lediglich eine Laryngo-Pharyngoskopie zu dokumentieren. Denn, ob die Untersuchung mit starrer Winkel-Optik oder mit flexibler Optik erfolgte, macht einen Unterschied: Die eine Variante wird mit 37.57, die andere mit 46.97 Taxpunkten bewertet.
Die scheinbare Wirklichkeit…
Sonntag – Kulturtag: Warum ich in meinen Schulungen immer wieder auf die WZW-Kriterien (Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit, Wirksamkeit) hinweisen muss, erstaunt mich nur bedingt. Oft werden Behandlungspfade – also die tatsächlich erbrachten Leistungen – in Tarifpositionen übersetzt, wobei häufig automatisch die Position mit den höchsten Taxpunkten gewählt wird, ohne die zulässigen Kombinationsmöglichkeiten zu prüfen. In vielen Fällen hilft erst die medizinische Interpretation der Tarifpositionen, die korrekte Auswahl zu treffen…
Der eigenwillige Blick – zwischen Linie und Licht…
Sonntag – Kulturtag: Nach fünf Monaten unterwegs mit dem neuen Gesamttarifsystem im ambulanten Bereich, könnte man denken, dass alles klar ist und das System verstanden wird. Leider gibt es immer noch viele Fragen wie was angewendet werden soll. Unsicherheit gibt es insbesondere bei der Anwendung der ambulanten Pauschalen.
Wenn Analyse zur Poesie wird…
Sonntag – Kulturtag: In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit den Inhalten meiner neuen Website auseinandergesetzt. Immer wieder kreisen die Fragen – von mir selbst und anderen – um das gleiche: Wie will ich sichtbar sein? Was genau biete ich an? Muss ich den Weg erklären oder nur die Lösung zeigen? Und vor allem: Wie verbinde ich das Kreative mit dem Analytischen? Genau an diesem Spannungsfeld führt kein Weg vorbei; es ist meine grösste Herausforderung…
Von Pauschalen zu Perspektiven…
Sonntag – Kulturtag: Diese Woche durfte ich am Angiology Day in Biel Inputs zum neuen Gesamttarif geben, insbesondere zu den ambulanten Pauschalen. Entstanden ist eine spannende Diskussion, die bei der einen oder dem anderen ein Klick gebracht hat und ein besseres Verständnis, warum zum Beispiel eine vollständige Leistungserfassung, trotz Pauschalen notwendig ist…
Ordnung im Unsortierten…
Sonntag – Kulturtag: Seit dem 1. Januar 2026 gilt das neue Gesamttarifsystem für Einzelleistungen und ambulante Pauschalen. Doch noch immer werfen viele Aspekte Fragezeichen auf, und zahlreiche Spitäler tun sich schwer, die neuen Regeln korrekt anzuwenden. Bisher konnten erst wenige Institutionen ambulante Leistungen problemlos fakturieren. Die Folge: Die Liquidität wird knapp, und das benötigte Fremdkapital ist teuer…
Planetary Health und heilende Bilder: Warum wir Geschichte neu erzählen müssen…
Sonntag – Kulturtag: Beim Schreiben meiner Abschlussarbeit über eine «klimaresiliente Psychiatrie-Steuerung» wurde mir besonders bewusst: Wir müssen mehr über «Planetary Health» sprechen. Denn ohne einen gesunden Planeten gibt es keine menschliche Gesundheit («Human Health»). Dies zeigt sich in der stationären Psychiatrie besonders drastisch, da klimatische Veränderungen…